1. Mannschaft holt Punkt in Löhne

Novum zum Ende der Hinrunde: Das 1:1 des SC in der Auswärtspartie in Löhne, wo seit fast 30 Jahren kein Erfolg mehr gelang, war unsere erste Punkteteilung in dieser Saison. Mit nun 10 Zählern belegen wir weiterhin Rang 15, konnten aber den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den zur Zeit TuS Lohe einnimmt, auf drei Punkte verkürzen. An der Spitze scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein, da Holm Windmanns FC Bad Oeynhausen nach dem 2:0 in Bruchmühlen und der überraschenden Heimniederlage von Jöllenbeck gegen Dielingen seinen Vorsprung schon auf 11 Punkte ausgebaut hat.

Trainer Frank Biermann konnte auf dem Kunstrasen am Obernfeld wieder auf Danny Exner in der Abwehrkette zurückgreifen, musste aber die Stürmer Camarra und Karadan ersetzen. Unerklärliche Aussetzer am eigenen Strafraum brachten nach wenigen Minuten Löhnes Topscorer Marc Rinnelt in Position, der wenig Mühe hatte, seinen 17. Saisontreffer zu markieren (7.). Weitere haarsträubende Fehlpässe erlaubten erneut Rinnelt und Esen 1 zu 1 – Duelle gegen Keeper Traykowski, der mit zwei Glanzparaden eine frühe Vorentscheidung zu verhindern wusste. Erst ab der 15. Minute brachte der SC etwas Ruhe in seine Aktionen, nennenswerte Chancen konnten aber nicht herausgespielt werden.

Taktische Umstellungen von Frank Biermann, der Benzel und Kapitän Müller deutlich nach vorne zog, sowie eine ganz andere Körpersprache führten nach der Pause schnell zum Ausgleich. Vasilaras verwertete entschlossen eine der vielen gefährlichen Kezer- Ecken zu seinem Premieren- Tor für den SC (47.) . Weitere Ballgewinne der nun aggressiv pressenden Souk, Müller, Kheiri und Linnenbrügger hätten die Führung bringen müssen, doch Kezer schoss knapp über das Gehäuse, Kheiris scharfen Querpass in die Mitte verfehlte Müller um Zentimeter. Löhne sorgte allenfalls noch bei Standards für Gefahr, die der SC wie schon in der Vorwoche zu leichtfertig verursachte. Traykowski zeigte sich aber bei den Schüssen des Ex-Salzuflers Marcel Rinnelt auf dem Posten.

Fazit: Ein Sieg wäre angesichts zahlreicher Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte gegen defensiv wackelige Gastgeber möglich gewesen. Vor dem richtungsweisenden Auswärtsspiel in zwei Wochen in Kutenhausen (gestern 4:2 gegen FC Herford) dürfte Coach Biermann das Augenmerk vor allem auf den „letzten“ Pass in Überzahlsituationen legen.

Kleiner Mutmacher: Auch in den Landesligajahren 2009 und 2011 stand der SC am Ende der Hinrunde mit 10 Punkten da, um dann nach starker Rückrunde noch die Klasse zu halten.

SC: Traykowski, Exner, Benzel, Vasilaras, Y. Aytan, Rudzinski, Kezer, Souk, Linnenbrügger,  Kheiri, Müller