Niederlage trotz bester Saisonleistung

Eine unverdiente 1:2 Niederlage musste der SC gegen den Rangvierten aus Dützen hinnehmen. Mit weiterhin lediglich drei Zählern belegen wir den vorletzten Tabellenplatz.

Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz 13 beträgt zwei Punkte.

 Im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Jörg Horstkötter musste Interims- Coach Jörg Pundmann auf die verletzten Andreas Benzel und Hagit Aytan verzichten. Dagegen rückten die zuletzt umstrittenen Vasilares und Linnenbrügger nach klärenden Gesprächen wieder in die Mannschaft. Bei strömenden Regen an der Waldstraße neutralisierten sich beide Teams in den ersten 40 Minuten weitgehend, sodass keine zwingenden Chancen zu verzeichnen waren. Erst ein Fehler der SC- Defensive, die auf der linken Seite einen hohen Ball unterlief, brachte Möller in Position, der aus zwei Metern zur Dützer Pausenführung einschob.

Während der SC in der Mehrzahl der bisherigen Partien nach dem Wechsel eingebrochen war und dabei 16 Tore kassiert hatte, bot sich den Fans diesmal ein anderes Bild: Einsatzfreudig und mit aggressivem Pressing wurden die zunehmend unsicheren Gäste schon im Aufbau zu leichten Fehlern gezwungen. Eine dieser Balleroberungen nutzte der endlich wieder weiter vorne aufgebotene Linnenbrügger zum Ausgleich(57.).

Kurz darauf verpasste der starke Neuzugang Kheiri nach einem tollen Spielzug knapp die Führung, ehe etwa ab der 80. Minute der Titelaspirant wieder zu Chancen kam. Nach einer unübersichtlichen Aktion im Strafraum entschied der im zweiten Durchgang zunehmend rätselhaft agierende Schiedsrichter wegen angeblichen Handspiels auf Elfmeter.

Timo Schwemling verwandelte zum für Dützen schmeichelhaften 2:1 Endstand (86.). Kurz zuvor war bei einer fast identischen Situation im Gästestrafraum der Pfiff ausgeblieben.

 Fazit: Trotz der unglücklichen Niederlage sahen die Zuschauer vor allem in der zweiten Halbzeit die beste Vorstellung des SC in dieser Saison. In den kommenden Auswärtsspielen bei den Aufsteigern FC Herford ( 30.09.) und Vehlage (07.10) , die sich im direkten Duell heute 3:3 trennten, gilt es für die Mannschaft, den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht zu groß werden zu lassen.

 SC: Traykowski, Müller, Exner, Rudzinski, Y. Aytan, D. Aytan, Kezer, Souk, Linnenbrügger, Vasilares, Kheiri ( 72. Zünd)