SC Bad Salzuflen – FC Bad Oeynhausen

Erneut mit 1:4 unterlag der SC an der heimischen Waldstraße dem aktuellen Tabellenzweiten aus Bad Oeynhausen. Nach dieser vierten Niederlage im fünften Saisonspiel belegen wir in der Tabelle weiter den ersten Abstiegsplatz 14, gefolgt von unserem kommenden Gegner Quernheim, der 1:1 beim Aufsteiger FC Herford spielte.

Trainer Jörg Horstkötter musste nur auf den gesperrten Vasilares sowie den weiter verletzten Hagit Aytan verzichten, sodass diesmal Souk und Kezer in vorderster Linie agierten. Zu seinem Debüt kam Neuzugang Shaalam Kheiri im defensiven Mittelfeld.

Vor guter Kulisse nahm die Partie rasch Fahrt auf: Bereits nach zehn Minuten ging der Aufstiegsaspirant nach einem Pass von der Grundlinie durch Atilgan in Führung. Doch der SC antwortete fast postwendend. Nach einem Traumpass von Souk konnte der schnelle Karadan nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kezer zum Ausgleich (15.). Im Anschluss entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die über die Außenbahnen stets rasanten und gefährlichen Gäste. Doch erst ein eklatanter Fehler von Torwart Traikowky, der eine eigentlich harmlose Hereingabe falsch berechnete, führte zum 2:1 durch Manske (35.). Pech hatte der SC kurz vor der Pause, als der auch bei einigen Ecken und Einwurfentscheidungen nicht immer sichere Schiedsrichter Schlingmann ein Tor von Rudzinski wegen eines angeblichen Remplers nicht anerkannte.

Nach dem Wechsel sorgte die Windmann- Truppe schnell für die Entscheidung. Erst traf Celik aus stark abseitsverdächtiger Position mit einem Schuss ins lange Eck, dann vollendeteerneut der starke Sascha Manske eine schöne Kombination zum 4:1 (67.).

Der SC kam noch zu einer guten Gelegenheit durch Kezer, dessen 20- Meter-Geschoss Keeper Viergutz jedoch aus dem Winkel fischte. Schüsse aus der Distanz wären gegen den kleingewachsenen Torhüter der Gäste vielleicht ein probates Mittel gewesen.

Fazit: Gegner wie Bruchmühlen und Oeynhausen, das neben Keeper Göhner auch noch Topleute wie Valldorf, Mühlmeier, Sahitaj und Rosenberg auf die Bank setzen kann, sindletztlich kein Maßstab. Dennoch muss der SC in den nächsten Spielen gegen Quernheim, Dützen ( heute 4:2 in Vehlage), Herford und Vehlage dringend punkten, um nicht schon vor Mitte Oktober den Anschluss zu verlieren.

SC: Traykowski, Exner, Müller, Rudzinski, D. Aytan (62. Akinci), Karadan, Linnenbrügger, Souk, Kezer, Y. Aytan, Kheiri ( 77. Moukam )