Heimniederlage zum Abschluss – trotzdem Rang 3 im Visier

SC Bad Salzuflen- SG Hörstmar/Leese : 6-0
SC Bad Salzuflen

Mit einem 3-5 gegen den starken Tabellenfünften SG Sonneborn-Alverdissen verabschiedete sich der SC Bad Salzuflen im letzten Heimspiel von den Fans an der Waldstraße.

Trotz dieser ersten Heimpleite im Jahr 2023 können wir im Abschlussspiel am kommenden Sonntag in Hörstmar den dritten Platz aus eigener Kraft sichern, da Verfolger Lüerdissen 2-5 gegen Meister Ahmsen unterlag.

In einer dominanten ersten Halbzeit schenkte der SC den Gästen durch einen individuellen Fehler die überraschende Führung ( 16.  ), die Kapitän Arslan aber per Strafstoß ausgleichen konnte. Vorausgegangen war ein Foul am schnellen Robin Derbas. Unmittelbar nach Wiederanpfiff scheiterte Torjäger Pyrlitesku frei vor Keeper Lassotta

Im Gegenzug traf Doppeltorschütze Reineke (48.)  nach einem der nun häufigeren schnellen Konter gegen die an diesem Nachmittag ungewohnt schläfrige SC- Defensive zum 1-2.

Wie schon in der Vorwoche in Bexterhagen stemmte sich die Wiens- Truppe vehement gegen die drohende erste Heimniederlage des Jahres, doch die Stürmer Pylitesku und Hulic agierten glücklos.Erst der eingewechselte Arizanoski setzte die Kugel überlegt per Außenrist ins lange Eck, doch Sonneborn antwortete in einer nun rassigen Partie nahezu postwendend mit dem 2-3 durch Drawe (67.). Co- Trainer Grzegorczyk rückte nun in den Angriff und vollendete prompt eine schöne Kombination über die rechte Seite zum dritten Ausgleich (78.). Mehrfach lag nun der Siegtreffer für den SC in der Luft, ehe eine viel zu kurze Kopfball- Rückgabe Gästestürmer Schlathaus in Position brachte, der zum 3-4 einschob. Mit der letzten Aktion markierten die Gäste gar noch das 3-5 mit einem Weitschuss genau in den Torwinkel.

Fazit: Eine unnötige wie kuriose Niederlage in einer temporeichen Partie zweier Teams, die beide in der nächsten Saison um die vorderen Plätze mitspielen wollen. 

Im Vorfeld des Spiels verabschiedete der sportliche Leiter Vucetic unseren Spieler Alex Gumin. Vucetic hob in seiner Laudation besonders die Verdienste des  Standardspezialisten in der schweren vergangenen Spielzeit hervor, als Gumin als Kapitän mit dafür sorgte, dass die A- Liga für den SC überhaupt gehalten werden konnte. 

SC: Frormann, Funke, Akinci, Derbas, Alahmad ( 58. Arizanoski), Gumin, Hulic, Derbas ( 58. Kocak), Pyrlitesku ( 76. Benzel), Müller ( 76. de Oliveira), Grzegorczyk

Danke geht raus an unseren ehrenamtlichen Redakteur, Andreas Loos

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