Trotz Punkt nun Schlusslicht

SC Bad Salzuflen – Oerlinghausen II / Sonntag 18.09.2022

In einer hitzigen Partie trennten sich der SC und die Reserve des TSV Oerlinghausen an der Waldstraße 1-1. In der Tabelle rutschen wir wegen des schlechteren Torverhältnisses bei nur vier erzielten Treffern auf den letzten Platz, punktgleich mit Hörstmar und Sonneborn.

Trainer Andreas Wiens setzte im Angriffszentrum erstmals auf Neuzugang Pyrlitesku neben  Adis Hulic. An der Seite von  Marcel Funke verteidigte der junge  Liam Koring zentral, während Wladimir Schwabauer auf der linken defensiven Außenbahn den Ausfall von Routinier Gumin kompensieren sollte.

Nach ausgeglichener Anfangsphase startete der SC eine stürmische Drangperiode: Kopfbälle

von Derbas und Pyrlitesku nach genauen Flanken von Co- Trainer Grzegorczyk parierte Keeper Langer mit größter Mühe, hatte aber bei einem Pfostentreffer von Hulic Glück. Kapitän Arslan schloss diese starke Phase letztlich mit dem Führungstor ab, als er den Ball im Nachsetzen in den Winkel drosch (30.). Excellente Kontermöglichkeiten ließ der SC danach ungenutzt, ehe die bis dahin harmlosen Gäste nach einem plumpen Foul einen Strafstoß zugesprochen bekamen. Doch Keeper Smerat hielt den schwachen Schuss von Bastian Steffen sogar fest. 

Nach dem Wechsel ließ die stabile Defensive um Funke und Koring wenig zu, eher zufällig kam Oerlinghausen zum Ausgleich, als ein eigentlich verunglückter Freistoß durchrutschte (73.). Zuvor hatten die Gäste den Ort des Geschehens geschickt  einige Meter nach vorne verlegt. Angetrieben von Grzegorczyk,  hatte der SC in der Schlussphase  gleich vier Chancen auf den  Siegtreffer, doch  aus spitzem Winkel und per Kopf scheiterte der Spielertrainer ebenso wie der eingewechselte Yilmaz , der für Belebung im Zentrum sorgte, knapp.

Fazit: Wie schon gegen Lemgo II bot die Wiens- Truppe einen engagierten Heimauftritt. Erst vier eigene Tore zeigen allerdings deutlich, dass es im gegnerischen Strafraum weiter an Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen fehlt. Auch wird der finale Pass meistens zuspät gespielt. In Kirchheide, das gestern 0-2 gegen Leopoldshöhe unterlag, geht es am kommenden Sonntag darum, den Anschluss an das untere Mittelfeld herzustellen und vor denHeimspielen gegen Leopoldshöhe und Spork die „Rote Laterne“ abzugeben.

SC: Smerat, Funke, Schwabauer, Grzegorczyk, Akinci (64. Leitmann), Derbas (88. Kocak), Koring, Hulic ( 66. Gubbe), Arizanoski (86. Yilmaz), Arslan, Pyrlitesku (78. Müller)